Die Gettorfer Feuerwache ist in die Jahre gekommen. Die Unfallkasse hat mehrere Mängel an dem 30 Jahre alten Gebäude festgestellt, das nicht mehr den aktuellen Vorschriften entspricht. Zwei Feuerwehrfahrzeuge könne nicht in der Wache abgestellt werden, da zu wenig Platz ist und die Durchfahrtshöhe ist 60 Zentimeter zu niedrig, der Untergrund ist unklar, erste Risse im linken Teil sind bereits vorhanden, und auch die Umkleidemöglichkeiten der 75 Feuerwehrmänner und -frauen weisen Mängel auf. Doch was tun? Umbau oder Neubau? Alter oder neuer Standort? Fragen gibt es genug. Entsprechende Lösungen hingegen noch keine.

Die Feuerwehr-Unfallkassen sichern freiwillige Feuerwehrleute sozial ab. Sie achten bei Überprüfungen der Arbeitsbedingungen der Brandschützer penibel darauf, dass alle Normen und Sicherheitsvorschriften auch in Bezug auf Ausrüstung und Gebäuden erfüllt sind.

Das Gerätehaus Am Brook der Freiwilligen Feuerwehr Gettorf wirkt zwar groß, bietet aber nicht den geforderten Platz. Als Hilfeleistungswehr muss sie mehr Gerät und Fahrzeuge vorhalten, um auch im Umland Aufgaben zu erfüllen. Risse im Gebäude deuten auf den unklaren Baugrund hin.

Gettorf / Kreis RD-ECK. Ein leicht verletzter Beifahrer (23), ein nicht mehr fahrbereiter Opel Meriva, ein zerstörtes Gartenhaus und rund 13.000 Euro Sachschaden - das ist die vorläufige Bilanz eines Unfalls am Ortseingang des Ringwegs in Gettorf.

Am Mittwochabend gegen 18:30 Uhr musste es schnell gehen: Eine hochschwangere Frau aus Elmschenhagen lag in den Wehen. Der Rettungswagen der Feuerwehr wurde gerufen, um sie ins Krankenhaus zu fahren. Doch nach wenigen Metern setzte die Geburt ein. „Das ging holterdiepolter, aber verlief doch völlig unproblematisch“, sagte Oberbrandmeister Sven Möller gestern.