(Windhagen, 30.07.2021) „Der Mobile Führungsstab des Landes Schleswig-Holstein meldet sich ab und übergibt an die Technische Einsatzleitung Rheinpfalz in Bad Neuenahr-Ahrweiler“, lautete am gestrigen Donnerstag, 29. Juli 2021, um 20 Uhr die Meldung der beiden Leiter des Stabes Thomas Köstler, Chef der Berufsfeuerwehr Lübeck, und Carsten Herzog, Leiter der Berufsfeuerwehr Flensburg. Nach zehn Tagen beendet das Kontingent aus Schleswig-Holstein den Einsatz der Hochwasserhilfe in Rheinland-Pfalz.

Insgesamt 1.430 Einsatzkräfte der Feuerwehren, Hilfsorganisationen, des Katastrophenschutzes und THW leisteten ungemein wichtige humanitäre Hilfe für die Bürgerinnen und Bürger direkt vor Ort. Die große Dankbarkeit der betroffenen Menschen zeigte, wie wichtig die Unterstützung der Schleswig-Holsteiner war.

„Die Aufgabenfelder wurden erfolgreich abgearbeitet. Und für die Bürgerinnen und Bürger in Bad Neuenahr-Ahrweiler, denen unsere Betreuung bis gestern täglich rund 200 warme Mahlzeiten zubereitete, fand die Stabsleitung im Gespräch auch eine Nachfolgeregelung. Zum Wohle der Menschen in der Nachbarschaft kocht ab heute die Kurklinik Niederrhein. Dann können wir auch mit einem guten Gefühl nach Hause fahren“, formuliert Thomas Köstler. Als wahrer Erfolg erwies sich, dass das Kontingent aus Schleswig-Holstein als geschlossene und schlagkräftige Einheit mit Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, Hilfsorganisationen und Katastrophenschutz ausrückte. Damit konnten die vielfältigen Arbeitsaufträge kompakt und erfolgreich abgearbeitet werden.

Zum Abschluss überreichten die Hilfskräfte die noch vorhandenen frischen Lebensmittel an die Tafel in Neuwied, ehe der Bürgermeister von Windhagen, Martin Buchholz, die Schleswig-Holsteiner mit einem großen Dank verabschiedete.

Und hier noch ein paar Zahlen, Daten, Fakten:
1.430 Einsatzkräfte in beiden Kontingenten leisteten eindrucksvolle 81.000 Arbeitsstunden in zehn Tagen
46.200 Mahlzeiten wurden für die Einsatzkräfte und die Menschen vor Ort zubereitet.
18.000 Liter alkoholfreie Kaltgetränke verbrauchten die Helferinnen und Helfer, das sind zwei Sattelzüge voll
1.100 Meter Stromkabel verlegten die Regieeinheit Neumünster und das THW für den Betrieb des Bereitstellungsraumes der Einsatzkräfte aus Schleswig-Holstein.

 

Quelle: Facebook/Landesfeuerwehrverband.Schleswig.Holstein
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