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Maschinenhalle in Gettorf bei Großbrand vernichtet |
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 Bei einem Großfeuer auf einem Bauernhof im Nordteil von Gettorf ist am Montagabend eine Maschinenhalle für landwirtschaftliche Geräte komplett zerstört worden. Fünf Wehren aus Gettorf, Neudorf, Bornstein, Revensdorf und Großkönigsförde konnten mit ihren acht Löschfahrzeugen allerdings das nahestehende Wohnhaus, Dieseltanks sowie eine unmittelbar angrenzende weitere Lagerhalle
vor Funkenflug und übergreifenden Flammen schützen.
Carsten Prall, Miteigentümer der Anlage mit dem Namen „Isarnho-Farms“ hatte das Feuer in der 25 x 30 Meter großen Halle am Niendamm gegen 18.11 Uhr selbst entdeckt und sofort einen Großalarm auslösen lassen. Nach Angaben von Einsatzleiter Frank A. Greggersen, Gemeindewehrführer von Gettorf, lief der Löscheinsatz der 68 Männer und Frauen reibungslos, was der neue Kreiswehrführer Mathias Schütte (ehemaliger Gemeindewehrführer von Eckernförde) am Einsatzort so formulierte: „Ich habe einen perfekten, wohl koordinierten Einsatz hoch motivierter Brandschützer von fünf Wehren gesehen.“ Dadurch hätten wesentliche Gebäude und Einrichtungen in unmittelbarer Nähe vor einer Zerstörung gerettet werden können.
Ebenfalls beeindruckt von der Leistung der Löschkräfte zeigte sich vor Ort Gettorfs Bürgermeister Jürgen Baasch. Wegen der Größenordnung des Feuers befanden sich acht Rettungskräfte mit ihren Einsatzwagen in Bereitschaft, brauchten aber nur in zwei leichteren Fällen unterstützen. Laut Greggersen sind Brandursache, Entstehungsort des Feuers sowie Schadenshöhe zunächst noch unbekannt. Allerdings schätzte am Unglücksabend einer der Eigentümer den Schaden auf einen fünf bis sechsstelligen Bereich. Die Kripo Eckernförde hat Ermittlungen aufgenommen.
KN-Online 31.08.2010Â Uwe Rehbehn
Schweißarbeiten waren Ursache für Großbrand in Gettorf
Als zunächst unbekannt hatte Einsatzleiter Frank A. Greggersen, Gemeindewehrführer von Gettorf, noch am Unglücksabend, den 30. August, Brandursache und Entstehungsort des Großfeuers auf dem Bauernhof „Isarnho-Farms“ am Niendamm bezeichnet. Nach Angaben eines Sprechers der Polizeidirektion stellte sich zwischenzeitlich heraus, dass handwerkliche Arbeiten mit einem Schweißgerät das Feuer verursacht haben, das schließlich die gesamte Lagerhalle für landwirtschaftliche Maschinen sowie Stroh in Schutt und Asche legte.  Als der Schweißer bemerkt hatte, dass dort gelagertes Stroh Feuer gefangen hatte, konnte auch ein schnell eingesetzter Feuerlöscher den Lauf des Feuers nicht mehr aufhalten. Von einem der Hofbetreiber schnellstens alarmierte fünf Wehren aus der Umgebung konnten aber immerhin vorgelagerte Dieselfässer, das Wohnhaus sowie eine direkt angebaute weitere Halle vor dem Raub der Flammen schützen.
Somit seinen die Arbeiten der Kripo vor Ort abgeschlossen, erklärte ein Kripo-Sprecher am Mittwoch.
KN-Online 01.09.2010Â Uwe Rehbehn
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