| Autoverwertung in Flammen - keine Verletzten |
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| Veröffentlicht von: Björn Struve |
| Donnerstag, 28. Januar 2010 um 10:18 |
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Verstärkt durch vier weitere Wehren von Osdorf, Neudorf, Revensdorf und Bornstein bekämpften insgesamt 70 Brandschützer mit 15 Einsatzfahrzeugen das Feuer im ersten Stock des Gebäudes gleichzeitig von innen und über das Dach. Wegen der heftigen Qualmentwicklung kamen bis zu acht Atemschutzträgertrupps zum Einsatz. Durch die enorme Hitzeentwicklung zerbarst das Eternitdach des Lagers immer wieder mit lautem Krachen. Für die Löschkräfte stellten umher fliegende Splitter eine erheblich Gefahr dar. Gegen 15.45 Uhr war der Einsatz beendet. Die Ursache ist noch unbekannt. Während die Kripo Eckernförde von einem Sachschaden in Höhe von 30.000 Euro ausgeht, schätzt Firmenchef Kay Nemitz den Gesamtschaden auf etwa 500.000 Euro. KN Online 27. Januar 2010 13:48 Uhr von Uwe Rehbehn Gettorf - In Gettorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde) ist am Mittwoch in einer Autoverwertung ein Feuer ausgebrochen. Menschen wurden nicht verletzt, teilte die Polizei mit. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen Flammen bereits aus dem Dach des Gebäudes. Die Feuerwehr bekam den Brand rasch unter Kontrolle. Die Kriminalpolizei geht von einem Sachschaden in Höhe von rund 30 000 Euro aus. Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Die Anwohner wurden aufgefordert, wegen der Rauchentwicklung Fenster und Türen zu schließen. KN Online 27. Januar 2010 16:42 Uhr dpa/lno Nach dem Feuer in Gettorf Gettorf – Wo man am Tag nach dem großen Feuer auch hinblickt: Alles ist nass vom Löschwasser. Verbogene Stahlträger, verkohlte Autoteile und Reifen liegen herum, schwarze Asche allenthalben. Es herrscht Chaos und totale Zerstörung im polizeilich beschlagnahmten Unglücksbereich oberhalb der Werkstatt. Doch auch in den Räumen darunter sieht es schlimm aus. Strom und Internet-Anlagen sind teilweise defekt, Putz und Farbe sind zerstört, bröckeln von der Decke herab und überall sickert Wasser von oben durch. Auch Teile des Büros „schwimmen“. Die momentane Stimmung beim Firmenchef und seinen beiden Mitarbeitern ist logischerweise ähnlich. Doch trotz der riesigen Schäden und bislang unklaren Zukunft des Betriebes strahlt Kai Nemitz Zuversicht und den unerschütterlichen Willen aus, alles wieder aufzubauen und vor allem ohne Unterbrechung weiterzumachen. „Der Abschleppdienst und die Autoverwertung gehen weiter“, sagt der gelernte Kraftfahrzeugmechaniker und räumt ein, dass es vielleicht kleinere Einschränkungen geben könnte. „Verzagen oder gar aufgeben ist bei mir nicht drin“, bekräftig der verheiratete 38-Jährige Vater von zwei sechs und zehnjährigen Töchtern. Er denke dabei auch an seine Mitarbeiter in Büro und Werkstatt. Unklar ist weiterhin die Brandursache. Die Kripo wird in den nächsten Tagen mit Brandspezialisten des LKA Kiel weitere Untersuchungen einleiten. Genau so wie ein Sachverständiger der Versicherung, der am Donnerstag noch da war. Darüber hinaus sollen laut Nemitz noch Untersuchungen vom Umweltamt des Kreis laufen, denn es könnten möglicherweise Schäden für die Umwelt eingetreten sein. Gut versichert sei das 1982 erbaute Anwesen schon, so Nemitz. Doch fragt sich der Geschädigte, wie schnell die Formalitäten geregelt werden können. Der Betrieb, der vom Abschleppdienst und der Verwertung von alten Autoteilen verunglückter Fahrzeuge lebt, soll auf jeden Fall erhalten bleiben. Seine Mitarbeiter stünden ihm fest zur Seite. „Alles ist offen, das Leben geht weiter und die Firma auch“, ist der Unternehmer optimistisch. Und seine Mitarbeiter sehen es genau so. KN Online 28. Januar 2010 16:37 Uhr von Uwe Rehbehn Feuer in der Autoverwertung - 30 000 Euro Schaden Schreck in der Mittagspause: Als Björn Krüger, Kfz-Mechaniker der Autoverwertung Nemitz, nach dem Mittagessen das Restaurant verließ und sich gerade eine Zigarette anstecken wollte, sah er Qualm aus dem Dach des Firmengebäudes am Ravensberg aufsteigen. Ein Nachbar alarmierte die Feuerwehr, die mit 70 Kräften aus Gettorf, Osdorf, Neudorf, Bornstein und Revensdorf anrückte. Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatte sich der Rauch stark entwickelt, Flammen schlugen aus dem oberen Teil des Werkstattgebäudes, in dem sich das Ersatzteillager befand. Die Brandbekämpfer rückten von innen über die Werkstatt und von außen mit Steckleitern vor. Für den Aufbau der Wasserversorgung wurde der Ravensberg für die Dauer der Löscharbeiten voll gesperrt. Ein auf einem Hydrantenanschluss parkender Pkw behinderte jedoch die Löscharbeiten. Um 15.43 Uhr waren die Flammen erstickt. Eine Nachkontrolle um 17 Uhr ergab Entwarnung. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei Eckernförde geht von einem Sachschaden in Höhe von rund 30 000 Euro aus. Zur Brandursache konnten gestern noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen laufen. Die Anwohner in dem Gewerbegebiet wurden aufgefordert, wegen der Rauchentwicklung Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eckernförder Zeitung 28. Januar 2010 von tij/sum Brandursache in Gettorfer Autoverwertung bleibt unklar Gettorf – Nachdem am 27.Januar größere Teile der „Autoverwertung Nemitz“ durch ein Feuer zerstört worden waren, wurde am Montagnachmittag der Brandschaden im Ravensberg 21 von der Polizei näher in Augenschein genommen, um die Ursache des verheerenden Feuers zu ermitteln. Das Ergebnis: Nach Angaben der Kripo – ein Beamter aus Eckernförde zwei Elektro-Spezialisten vom LKA Kiel – war wegen der enormen Hitzentwicklung und Zerstörungskraft des Feuers eine Brandursache nicht mehr feststellbar. Das Feuer war am Mittwoch vor fast zwei Wochen im Obergeschoss des 1982 erbauten Gebäudes ausgebrochen und hatte schnell um sich gegriffen. Weithin sichtbar seien die schwarzen Qualmwolken zu sehen gewesen, berichteten Augenzeugen aus der Umgebung. Der Unternehmer Kai Nemitz hatte damals das Feuer selbst gemeldet, als er aus größerer Entfernung eine riesige Rauchsäule von seinem Grundstück aufsteigen sah. Unter Führung von Frank Andreas Greggersen hatte die Gettorfer Feuerwehr im Verbund mit vier weiteren Wehren aus Osdorf, Neudorf, Revensdorf und Bornstein mit insgesamt 70 Löschkräften das Feuer nach nicht einmal einer Stunde löschen können. Die Höhe des Schadens wurde vom Eigentümer deutlich über, von der Kripo deutlich unter 100.000 Euro eingeschätzt. Unterdessen geht der Abschlepp- und Autoverwertungsbetrieb ohne Unterbrechung und praktisch auch ungehindert weiter, wie Nemitz berichtete. Nun hofft der Unternehmer, dass die Formalitäten nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen schnell zu Ende geführt werden. Der Neubeginn des knapp 30 Jahre alten Familienbetriebes soll so schnell wie möglich in Angriff genommen werden, geben sich Nemitz und seine Mitarbeiter optimistisch. KN Online 08. Februar 2010 16:23 Uhr |
| Aktualisiert ( Donnerstag, 11. Februar 2010 um 13:21 ) |
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