| Feuerwehr evakuiert Autofahrer |
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| Veröffentlicht von: Björn Struve |
| Montag, 11. Januar 2010 um 12:46 |
So hatten sie sich ihren Heimweg nicht vorgestellt. Daniel Jaschinski und Kim Bente Römer waren in Kiel feiern und wollten gegen 6 Uhr früh nach Hause. "Wir wollten nach Revensdorf, wo ich wohne", erzählte Daniel Jaschinski. Doch am Ortsausgang Wulfshagenerhütten blieb ihr VW Lupo in einer etwa 1,50 Meter hohen Schneewehe stecken. "Wir haben versucht vorwärts und rückwärts wieder rauszukommen", erzählte er. "Aber es ging gar nichts mehr." Sie mussten sich Hilfe holen und riefen bei der Feuerwehr Gettorf an. "Ein bisschen kalt wurde uns schon", berichte Daniel Jaschinski später im warmen Gerätehaus der Feuerwehr. "Aber ich wusste, auf die Kameraden ist Verlass."Um 6.15 Uhr ging der erste Alarm in der Leitstelle ein. "Wir hatten nur die Meldung, dass auf der B 76 Höhe Wulfshagen Autos feststecken", berichtete Gettorfs Wehrführer Frank Andreas Greggersen. "Die Lage war nicht eindeutig, deswegen sind wir erst mal mit einer kleinen Besatzung raus gefahren." Vor Ort stellten sie dann fest, dass sich dort sechs Fahrzeuge und zwei Räumfahrzeuge festgefahren hatten. Dahinter stauten sich noch etwa 30 weitere Fahrzeuge. Die Gettorfer Wehr erhielt sofort Unterstützung durch eigene Kameraden und die Feuerwehren aus Tüttendorf und Blickstedt. Mit vereinten Kräften wurden die Menschen aus den festgefahrenen Autos zur Feuerwache nach Gettorf gebracht, ihre Autos mussten erst mal im Schnee stehen bleiben. Die Fahrbahn wurde gesperrt, die Räumfahrzeuge von der Freiwilligen Feuerwehr Tüttendorf freigezogen und die fahrbereiten Autos mit Unterstützung der Polizei Gettorf im Konvoi zum Gerätehaus nach Gettorf gelotst. Insgesamt etwa 50 Personen waren evakuiert worden und durften sich im Gerätehaus aufwärmen. Feuerwehr und DRK versorgten sie mit heißem Tee, Kaffee und Brötchen. Erst nachdem die Lage gegen 10.30 Uhr wieder klar war, gab die Polizei die Strecke wieder frei. "Nun entspannt es sich hier", atmete auch die DRK-Ortsvereinsvorsitzende Christine von Gersdorff auf, als die Gäste wieder in ihre Autos stiegen und weiterfahren durften. Doch nicht nur die Autofahrer wurden vom DRK verpflegt. "Gleich gibt es noch Suppe für die Helfer", kündigte die DRK Vorsitzende an. Als ihr Wagen freigeschaufelt war, freuten sich auch Daniel Jaschinski und Kim Bente Römer mit Hund "Lutalo", endlich nach Hause fahren zu können. "Wir wurden hier bestens versorgt", sagte Jaschinski dankbar. Eckernförder Zeitung 11. Januar 2010 von mla |
| Aktualisiert ( Montag, 11. Januar 2010 um 13:27 ) |
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