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Besuch der Schaummittelübungsanlage des Kreises Rendsburg-Eckernförde |
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Veröffentlicht von: Thomas Stohlmann
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Freitag, 10. April 2009 um 17:38 |
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Leider gibt es für Freiwillige Feuerwehren im Kreis Rendsburg Eckernförde keine legale Möglichkeit mit Schaummittel zu üben. Zweifellos ist es aber wichtig den richtigen Umgang mit den Gerätschaften und die richtige Löschtaktik zu kennen. Damit man nun nicht Unmengen an Wasser und Schaummittel verbraucht und man auch nicht noch zusätzlich und unnötig die Umwelt belastet, hat der Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde vor Jahren eine so genannte Schaummittelübungsanlage angeschafft.
Diese Alternative hat diverse Vorteile gegenüber einer Feuerlöschübung mit "richtigem" Gerät. Durch Ihre besonders geringen Abmessungen (Brandwanne ca. 1,2m x 1 m) kann kontrolliertes Üben erfolgen. Die Teilnehmer sind ungefährdet, man benötigt, wie schon angemerkt, weniger Wasser und Schaummittel und übt mit echtem Feuer. Die gesamte Anlage ist im Maßstab von ca. 1:24 gestaltet. Es können Flächen-, aber auch Fahrzeug- und Behälterbrände simuliert werden. Zwei Ausbilder des Kreises unterrichten die richtige taktische Vorgehensweise und die korrekte Löschtechnik.
Mit den simulierten Schaumstrahlrohren im Miniaturformat müssen die Teilnehmer versuchen die verschiedensten Szenarien unter Kontrolle zu bringen. Hervorragend und sehr eindrucksvoll können zum Beispiel die Unterschiede zwischen "normalem" Mehrbereichs-, Protein- und AFFF* / A3F Schaummitteln dargestellt und im Eigenversuch ausprobiert werden. *"Aqueous Film Forming Foam" (deutsch etwa "Wasserfilmbildendes Schaummittel")
Zusammenfassend kann man sagen, dass eine Übung an und mit der Schaummittelübungsanlage, mag es auch noch so spielerisch aussehen, einen hohen taktischen Wert und Nutzen hat - die Einsatzkräfte lernen zu beurteilen wann, wo, wie und in welchem Maße sie Schaumittel einsetzen können, sollten und müssen.
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Aktualisiert ( Freitag, 10. April 2009 um 19:44 )
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